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Karpfenland Aischgrund

Die zahlreich entstandenen Teichketten und die jahrhundertelange Bewirtschaftung im Aischgrund sorgen für eine großräumige Biotopvernetzung entlang den Flüsschen Aisch, Ebrach, Seebach und Aurach. Die Teiche wirken einer zunehmenden Versiegelung entgegen, tragen zur Grundwasserneubildung bei, verbessern das Kleinklima und mindern den Hochwasserabfluss.

Als die letzten Flachgewässer der Landschaft bieten sie Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. So hat der Aischgrund in der Vielfalt seiner seltenen Arten einen besonderen Stellenwert – ca. 200 ha. Fläche sind mittlerweile als Naturschutzgebiet ausgewiesen bzw. im Vertragsnaturschutz und Kulturlandschaftsprogramm aufgenommen.

Rund um den Karpfen bemüht sich die Region um mehr touristische Popularität. Im Jahr 2000 wurde der "Fränkische Karpfenradweg" eröffnet. Dieser verbindet die traditionellen Teichgebiete Dinkelsbühl und Aischgrund. Bei einer Länge von ca. 200 km führt er durch kleine historische Orte und herrliche Teichlandschaften. Neben dem Besuch der vierfältigen Fischküchen bietet er entlang der Aisch attraktive Möglichkeiten zum Angeln und Verweilen.

So wie die Vielzahl der Teiche und Teichketten das Landschaftsbild des Aischgrundes prägt, beeinflusst die lange Tradition der Aufzucht von Karpfen das Leben und die Kultur der Menschen in der Region und bringt dies auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck.