Header-Bild

Chronik der Familie Rittmayer

Fränkische Familientradition

Ein altes Bauerngeschlecht, das im Jahr 1422 bereits von dem damaligen Markgrafen von Kulmbach, Friedrich VI, der nach dem Tode seines Bruders Markgraf Johannes III im Jahr 1420 das Markgrafentum Kulmbach/Plassenburg erbte, das Braurecht erworben hatte, kam in der Zeit von 1620 bis 1630 nach Aisch und erwarb dort die Brauerei mit Brennerei und der Landwirtschaft am Ort.

Im Jahre 1648, dem Beginn der kirchlichen Aufschreibungen in Aisch, findet sich der Name Rittmayer Wilhelm und seiner Frau Helene erstmals als Besitzer des Gasthauses und der Brauerei mit Brennerei in Aisch erwähnt. Sein Bruder, Johann Rittmayer, heiratete nach dem Tode des Wilhelm Rittmayer dessen Witwe Helene Rittmayer und führte den Brauerei- und Brennereibetrieb fort.

Der Sohn aus der Ehe des Wilhelm Rittmayer und der Helene Rittmayer, Ruprecht Rittmayer, geboren um das Jahr 1650, heiratete am 07.04.1689 die Margaretha Scharold, Brauereistochter aus Adelsdorf. Er hatte mit ihr in Aisch fünf Kinder. Am 05.04.1698 verkaufte Ruprecht Rittmayer in Aisch die Brauerei und den Hof an seine Schwester und erwarb in Willersdorf von Christoff Weimann und dessen Frau Barbara die Gastwirtschaft mit der Bierbrauerei und der Landwirtschaft der Haus-Nr. 10 um 690 Gulden.

Von Willersdorf aus kam das Geschlecht durch Einheirat nach Hallerndorf in die frühere Brauerei Starkgraff und Rauh. Johann Rittmayer aus Willersdorf verehelichte sich am 09.02.1846 mit der Brauereistochter Barbara Rauh, deren Großvater der Brauereibesitzer Peter Starkgraff war und der die Gastwirtschaft mit der Brauerei an seine Tochter Katharina Starkgraff vererbte, die den Johann Rauh aus Altendorf ehelichte.

Friedrich Rittmayer, ein Sohn des Johann Rittmayer aus Hallerndorf, erbte das Anwesen des Großvaters in Willersdorf und setzte das alte Brauergeschlecht in Willersdorf fort. Der Enkel des Johann Rittmayer und seine Frau Barbara Rauh aus Hallerndorf, Leonhard Rittmayer, heiratete in die Brauerei mit Brennerei mit Landwirtschaft in Aisch ein, die verwitwete Margaretha Ritter, und brachte damit den Namen Rittmayer wieder in den Ort und auf den Hof und die Brauerei zurück, von dem sein Urahne Ruprecht Rittmayer im Jahr 1698 am 05.04. abgezogen war.

Quelle:

Staatsarchiv Bamberg und bischöfliches Archiv Bamberg

Erstellt von:

Hans Belzer, Hans-Rebhanstraße, Adelsdorf 13
Ing. agrar. grad. Geschäftsführer a.D.